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Christian Daubal

Scheiblingsteingasse 9

A-3400 Klosterneuburg

 

Tel.: +43 676 795 10 89

E-Mail:  daubal@a1.net

 

 

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Willkommen in der Dieselwelt

Auf dieser Seite finden Sie alles zum Thema Diesel.

 

Was ist Diesel?

 

Diesel entsteht, vereinfacht gesagt, durch Destillation von Rohöl. Der Name "Diesel" ist vom Erfinder des Diesel­motors, Rudolf Diesel, abgeleitet. Dem Vernehmen nach arbeitete schon Rudolf Diesel an einem Biodiesel­verfahren, konnte aber durch seinen plötzlich eingetretenen Tod diese Techno­logie nicht weiter verfolgen.

 

Der Dieselmotor komprimiert die angesaugte oder mit einem Turbolader schon verdichtete Luft und spritzt über Einspritzdüsen den Dieselkraftstoff fein zerstäubt in die Brennkammer. Dabei entzündet sich das Luft-Diesel Gemisch selber. Der Dieselmotor ist also ein Selbstzünder und verfügt über keine Zündkerzen wie der Ottomotor. Läuft der Dieselmotor einmal, kann er auch nur mehr durch Absperren der Diesel- oder Luftzufuhr gestoppt werden.

 

Eigenschaften:

 

Diesel hat einen Flammpunkt von über 55°C (bei dieser Temperatur bilden sich an der Oberfläche entzündbare Gase). Es ist eine fast farblose, klare Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Die Dichte beträgt zwischen 820845 Kilogramm pro Kubikmeter; somit schwimmt Diesel auf der Wasseroberfläche. Das bedeutet, dass 1000 Liter Diesel ein Gewicht von 820845 Kilo haben.

 

Je größer die Dichte ist, umso mehr "Stoff" bekommt der Motor. Je höher die Temperatur, um so mehr geht die Dichte zurück! Die angegebene Dichte betrifft Diesel mit einer Temperatur von 15°C. Diese Temperatur ist die Bezugsgröße der Großhändler untereinander. Liter ist ein Hohlmaß; da sich der Diesel aber bei Wärme stark ausdehnt, wird bei höherer oder niedrigerer Temperatur auf 15°C zurück gerechnet. Das kann, je nach Position günstiger oder schlechter sein, im Jahresschnitt sind aber die 15°C gerecht (sonst hätte keine Einigung auf diesen Wert zustande kommen können).

 

Für den Autofahrer als Tankkunden sind diese Berechnungen unerheblich! Er bekommt einen Liter, egal welche Temperatur der Diesel hat. Üblicherweise ist in Erdtanks, wie sie die meisten Tankstellen haben, eine konstante Temperatur gegeben. Aufpassen sollte man im Hochsommer vor frei stehenden Tanks, die womöglich noch schwarz oder dunkel gestrichen sind.

 

Cetanzahl: Diese Zahl gibt Auskunft über die Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffes. Je höher und vor allem schneller der Diesel zündet, umso besser ist der Wirkungsgrad. Der Mindestwert ist 51; wie viel Cetan der Dieselkraftstoff wirklich hat, wenn er aus der Raffinerie kommt, ist ein meist streng gehütetes Geheimnis.

 

Biodiesel: Dem Dieselkraftstoff wird seit Herbst 2005 immer mehr Biodiesel zugemischt. Biodiesel wird aus in der Regel pflanzlichen Produkten hergestellt; die bekannteste Pflanze ist Raps (daher auch der Name Rapsmethylester).

Für Biodiesel gibt es die Norm EN 14214. Biodiesel hat andere Eigenschaften als Dieselkraftstoff, so ist die Dichte und Flammpunkt höher.

Qualität:

Der in Österreich verkaufte Dieselkraftstoff muss die EN
590 Norm erfüllen. Immer wiederkehrende Tests der Automobilvereine bestätigen die Einhaltung. Jedenfalls sollte der Diesel rein und der Wasseranteil gering sein (max 200 mg pro Kilo).

Im Handel gibt es auch besonderen Dieselkraftstoff mit Zusätzen, etwa Additiven. Ob die Verwendung dieser besonderen Dieselkraftstoffe Sinn macht oder nicht, hängt stark von der Flotte, gefahrenen Kilometern und Einsatzgebiet ab.

Worauf Sie beim Tanken achten sollten:

Reinigen Sie den Tankdeckel von Schmutz und Feuchtigkeit. Verwenden Sie qualitativ hochwertige Tankverschlüsse, die absperrbar sind. Viele Tanks haben eine eigene Vorrichtung zur Belüftung, oft mit einem kleinen Luftfilter versehen (z.B. Volvo FH II) Halten Sie diese Belüftung sauber!

 

Achten Sie darauf, dass das Zählwerk der Tankstelle auf Null ist. Diesel muss blasenfrei (also ohne Luft) abgegeben werden!

 

Der Tank sollte nur randvoll gefüllt werden, wenn man nachher auch noch fährt. Diesel expandiert bei Hitze und kann über die Belüftung oder undichte Tankdeckeln austreten. Neben dem Schaden für die Umwelt und eventuellen Rechnungen von Straßenerhaltern ist der ausgelaufene Diesel der teuerste!

 

Machen Sie Aufzeichnungen, wann Sie welche Menge bei welchem Kilo­meter­stand getankt haben. So können Sie so früh wie möglich auf hohen Verbrauch reagieren!

 

Der Treibstoff für Kühlaggregate und sonstige Motoren sollte separat erfasst werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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